Standpunkt

Ausgehend von den deutlich sich abzeichnenden negativen Folgen einer globalisierten Welt, deren menschenbezogene Ethik als Handlungsmaxime verloren ging, finden sich Brüder in einer Logengemeinschaft mit dem Ziel zusammen, zur Gestaltung des regionalen Lebensraums freimaurerische Ethik in die Diskussion mit einzubringen.

 

Lorsch

Königshalle in Lorsch

 

Die Loge erwählte sich als ihren Sitzort die Stadt Lorsch, eines der bedeutendsten Zentren abendländischer Kultur, von der UNESCO in den Rang eines Weltkulturerbes erhoben. Damit bekennt sich die Loge nachdrücklich zu den kulturellen Traditionen und zur Erforschung des geistigen Erbes, wie es sich über Jahrhunderte im zentral-europäischen Kulturraum der ehemaligen Kurpfalz entwickelt hat.

 

In gleicher Weise fühlt sich die Loge den freimaurerischen Traditionen und Werten verbunden; sie nimmt es als ihre Pflicht an, diese zu erforschen und weiterzuführen, damit sie denen, die nach ihr kommen, nicht nur ein bewahrtes Erbe hinterläßt, sondern weiterführende Erkenntnisse.

 

In der Erkenntnis, dass der Mensch Teil der von ihm gestalteten, verwirtschafteten und bedrohten Natur ist, soll verantwortungsvolles ökologisches Bewusstsein und Handeln ebenso im Blick der Logenarbeit stehen, wie die Kultivierung der Affekte, die Aufklärung über Wirkungszusammenhänge und Mechanismen einer nicht mehr auf die Person bezogenen zivilen Gesellschaft.

 

aussen

Logenhaus

 

Insofern vermittelt die Loge Orientierung und Heimat, wirkt der Vereinsamung entgegen und fördert den kreativen und sozialen Gestaltungswillen des Einzelnen.